Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

DAS WIEN AKTUELL 31 Mit wachsender Beliebtheit des Smartphones nahm in den letzten Jahren auch die Gaffer-Thematik für die Berufsrettung ständig zu. Im Juli 2017 kam es zu einem töd- lichen Unfall in Wien Simmering, bei dem die Problematik bisher unbekannte Ausmaße angenom- men hat. Die Berufsrettung Wien hat die- sen tragischen Vorfall damals zum Anlass genommen, um auf sozia- len Netzwerken auf das Problem aufmerksam zu machen. Denn Schaulustige, die Einsatzkräfte be- hindern, gefährden das Leben der Betroffenen. Etwa bei jedem fünf- ten Einsatz im öffentlichen Raum ist die Berufsrettung Wien mit Schaulustigen konfrontiert. Neues Aufklärungsvideo via Social Media Mit einem neuen Video hebt die Stadt Wien die Kampagne „Hab Anstand, halt Abstand!“ jetzt auf das nächste Level. Es wird auf vie- len Kanälen der Stadt Wien, der Berufsrettung Wien und in ausge- wählten Kinos zu sehen sein. „Niemand will nach einem Unfall Fotos oder Videos von sich in den sozialen Netzwerken finden. Hier geht es auch um die Privatsphäre unserer Patientinnen und Patien- ten!“, appelliert der Leiter der Be- rufsrettung, Rainer Gottwald, an die Vernunft der Menschen. „Es ist wichtig, dass die Menschen hinse- hen, den Notruf wählen und Erste Hilfe leisten. Sind die Profis der Berufsrettung Wien vor Ort, heißt es aber Platz machen!“, sagt Gott- wald. Das Video finden auf der Face- book-Seite der Stadt Wien sowie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Wien Die Berufsrettung sagt den Schaulustigen den Kampf an Stadt Wien führt Kampagne „Hab Anstand, halt Abstand!“ mit einem neuen Video fort - zu sehen auf Facebook, YouTube und im Kino K ürzlich wurde der erste Ultra- Schnellladestandort für Elekt- roautos in Österreich eröffnet. Das Gemeinschaftsprojekt des Elek- tromobilitätspioniers SMATRICS und Wien Energie mit vier Hoch- leistungsladestationen (HPC) am „Verteilerkreis“ in Wien-Favoriten definiert Alltagstauglichkeit von E-Autos völlig neu. Mit bis zu 350 kW Ladeleistung können Kundin- nen und Kunden von SMATRICS bzw. Wien Energie künftig inner- halb von 5 min bis zu 100 km la- den. „Neben dem rasch voranschrei- tenden Ausbau des flächende- ckenden, öffentlichen Ladenetzes in Wien, ist diese Ultra-Schnellla- destation ein weiterer wichtiger Schritt für die Elektromobilität in unserer Stadt“, so Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke. „Ich freue mich, dass die erste Ultra-Schnellladestation Österreichs in Wien steht. Damit setzen wir Maßstäbe für die Zu- kunft der urbanen Mobilität.“ Mit dem Gemeinschaftsprojekt demonstriert SMATRICS einmal mehr die Technologie-Führer- schaft im Bereich Elektromobili- tät: „Mit der Pilotierung eines La- destandorts mit dieser enormen Leistung sind wir nicht nur einzig- artig in Österreich, sondern auch europaweit unter den Ersten. Ich freue mich, dass dieses Leucht- turm-Projekt in Kooperation mit Wien Energie verwirklicht werden konnte“, so Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von SMATRICS. „Es gibt keine Energiewende ohne Mobilitätswende. Wien Energie setzt seit Jahren auf Elektromo- bilität und forciert den Ausbau von Ladestationen im Großraum Wien“, so Michael Strebl, Ge- schäftsführer der Wien Energie. „Die Ultra-Schnellladestation ist ein weiterer wichtiger Baustein in diesem Ausbauplan. Und sie zeigt auch: Gemeinsam kommen wir weiter. Danke an SMATRICS für die gute Zusammenarbeit!“ Der HPC-Standort, der im Rahmen des europäischen Förderprojekts ultra-E von SMATRICS errichtet und betrieben wird, hat vier La- depunkte und setzt auf den eu- ropäischen Stecker-Standard CCS (Combined Charging System). In einem schrittweisen Ausbau, ori- entiert an Technologie- und Fahr- zeugverfügbarkeit, stehen am Verteilerkreis in der finalen Aus- baustufe bis zu 350kW an zwei der vier Stationen zur Verfügung. SMATRICS undWien Energie eröffnen erste 350kW Ultra-Schnellladestation Die Zukunft der Elektromobilität ist inWien-Favoriten – 5 Minuten laden, 100 km fahren! V.l.n.r.: Michael Strebl, Geschäftsführer Wien Energie, Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke und Michael-Vik- tor Fischer, Geschäftsführer SMATRICS. (c) Wien Energie/APA-Fotoservice

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