Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

DAS WIEN KULTUR 24 W enn Sie an einen Vorhang denken, fällt Ihnen sicher zunächst Ihr Wohn- oder Schlaf- zimmer ein. Der Vorhang – ein Stück Stoff, mit dem man sich gegen den Rest der Welt abschot- tet und zudringliche Blicke ver- hindert. Ein Stück Stoff, mit dem man seine intime Privatsphäre schützen kann. Ein Stück Stoff, der manchmal als teure Zierde unsere neugierigen Blicke nach „draußen“ verschönert. Aber im Theaterleben kommt man ohne den berühmten „Vorhang“ gar nicht aus. Im Theater-Alltag be- deutet der Vorhang die klare Trennung zwischen Bühne und Publikum. Und dieser Begriff hat sogar eine lange Geschichte, die weit bis in die Antike zurückreicht – bis ins alte Rom. Wem die bei- den Wörter „Eiserner Vorhang“ einfallen, denkt möglicherweise zunächst an die Zeit des Kalten Krieges in Europa. Dabei gilt die- se Bezeichnung ebenfalls für das Theater, nämlich für eine ordent- liche Brandschutzvorrichtung vor dem Hauptvorhang. Meist ist die- se Sicherheitsvorrichtung speziell bemalt. Wenn der Vorhang fällt oder hochgezogen bzw. weggerollt wird, ergibt sich für den Besucher ein freies Blickfeld auf die Bühne. Also nach einem „Vorhang auf!“. Dem Zuschauer wird dabei sig- nalisiert, dass jetzt der Akt be- ginnt. Im Theater kehrt Ruhe ein, die Menschen konzentrieren sich auf die Bretter, die für uns die weite Welt bedeuten. Aber auch die Schauspieler wissen, dass mit diesem Vorgang der Startschuss für ihren Einsatz gefallen ist. Es geht also los. Und wenn bei einer länger dauernden Vorführung eine Pause eingeplant ist, fällt der Vorhang wieder. Sie merken also, dass wir im Theater dieses gute Stück einfach dringend brauchen. Egal welche Bühne – ob Burg- theater, Staatsoper oder eben das Gloria-Theater. Doch das di- cke Ende kommt erst, wenn der Vorhang nach einer Vorstellung endgültig fällt. Dann weiß das Pu- blikum, ob es laut klatschen soll oder eben nicht. Ob es den Dar- stellern für die gebotene Leistung eine hörbare Huldigung erweist oder lieber rasch „flüchtet“. Dann merken die Schauspieler, wie der Auftritt bei den Damen und Her- ren auf den Sitz- und Stehplätzen angekommen ist. Schon lange vor der Premieren-Kritik im Radio, TV oder in der Zeitung. Deshalb hoffen die Akteure auf den erlö- senden Applaus. Und bei mei- nem Kommentar heißt es jetzt: „Schluss – Vorhang zu!“ Bis zur nächsten Ausgabe. D as Haus der Musik, ein Muse- um der Wien Holding, steht eine ganze Woche lang im Zei- chen des großen Entertainers El- vis Presley! Am 16. August 1977 starb der größte Entertainer unserer Zeit- rechnung. Die Elvis Week Vienna ist die Huldigung an den Künstler des Jahrhunderts. Nicht nur für eingefleischte Fans – auch für Mu- sikinteressierte ein Muss! Und Un- bedarfte sind danach Elvis-Fans – garantiert! Die Elvis Week Vienna bietet eine Vielzahl an Angeboten rund um den „King“: ein Elvis-Brunch, ein Live-Concert-Movie, eine Ausstel- lung der seltensten Elvis-Gitarre der Welt, diverse Side Events, die Vorstellung der Elvis-Card, ein El- vis Rock Shop, eine Tombola, ein Elvis Quiz, Live-Music und einen Sing Contest. ElvisWeek Vienna – 24. Juni bis 1. Juli 2018 Konzerte: Sonntag, 24. Juni bis Samstag, 30. Juni 2018 Einlass 19:00 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr Tickets: € 20,- Elvis Brunch All you can eat-Buffet (inkl. Rahmenprogramm) Sonntag, 1. Juli 2018 Einlass: 09:30 Uhr, Beginn: 10:30 Uhr Tickets: € 39,- Jetzt Tickets sichern und eine Woche im Zeichen des King of Rock‘n‘Roll erleben! Tickets: Tickets für die Elvis Week Vienna sind an der Museumskassa im Haus der Musik (täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr) oder im Wien-Ti- cket-Callcenter (01/588 85, täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr), imWien- Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr), online unter www.wien- ticket.at sowie in allen weiteren Wien-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Haus der Musik Seilerstätte 30 1010 Wien www.hdm.at D as Mozarthaus Vienna, ein Museum der Wien Holding, präsentiert am 21. Juni 2018 im Bösendorfer-Saal das Konzert „Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt“ mit Kristin Okerlund (Kla- vier) und Norbert Ernst (Tenor). Suchend zwischen unglücklicher Liebe, Leidenschaft und Endzeit- stimmung erklingen teils ver- zweifelnde, innehaltende, aber auch versöhnlich-hoffnungsvolle Lieder aus dem Wiener Musikle- ben der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und der Zwischen- kriegszeit. Tickets: Tickets für das Konzert sind um € 25 (ermäßigt € 20) an der Museumskassa im Mozart- haus Vienna (täglich zwischen 10:00 Uhr und 18:30 Uhr), oder imWien-Ticket-Callcenter (01/588 85, täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr), im Wien-Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Kara- jan Platz, 1010 Wien, täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr), online unter www.wien-ticket.at sowie in al- len weiteren Wien-Ticket-Vorver- kaufsstellen erhältlich. Mozarthaus Vienna Domgasse 5 1010 Wien www.mozarthausvienna.at Jetzt beginnt es! Vorhang auf Von Gerald Pichowetz Schauspieler, Dancing-Star Haus der Musik: ElvisWeek Vienna – 24.6. bis 1.7.2018 Mozarthaus Vienna: Konzertabend „Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt“ Elvis 1970 © Always Elvis

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