Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

DAS WIEN AKTUELL 34 Unser TV-Tipp: Ab 14. Juni NONSTOP Die FIFA- FuSSbAll- WM 2018 läuft auf So empfangen Sie oe24.TV : UPC: Kanal 128, Sky: Kanal 29, simply TV: Kanal 18, via SAT: Transponder 1005, Frequenz: 11.273 GHz FIFAWM 2018 Kein Pardon VonEdiFingerjun. Vor einigen Tagen hab ich wohl den bemerkenswertesten Anruf der letzten Monate erhalten. Österreich HerausgeberWolfgang Fellner:„Wos mochs´t vom 14. Juni bis 14. Juli?“ Das ist die Zeit der Fussball WM in Russland, die heuer mit dem Rama- dan zusammenfällt. Lange Rede, kurzer Sinn: Wolfgang Fellner hat mir angeboten, in Oe24 wichtige Spiele zu übertragen, so- wie die tägliche WM Zusammen- fassung zu kommentieren. Für mich - ganz ehrlich - eine große Freude und auch Auszeichnung. Der ORF hat Oe24 die Zweitrechte der FIFA WM weitergegeben. Was mich per- sönlich besonders freut: die Zusam- menarbeit von dem oft als Staats- funk bezeichneten ORF und dem Privatsender von Wolfgang Fellner. Das Ist sicher auch ein wegweisen- der Schritt in die Zukunft. Jetzt schmerzt es mich erst richtig, dass die Österreicher die mögli- che Qualifikation vergeben hat. Im Rückspiegel muss man die Ära des Teamchefs Koller aus der Schweiz in zwei Teile teilen: Sensationelle Europameisterschaft Qualifikation; Teil 1 Katastrophale Europameisterschafts Endrunde und schlechte Weltmeis- terschafts Qualifikation; Teil 2 Von der Klasse unserer Spieler und vom Kader hätte es schon für die Qualifikation reichen müssen, ich freue mich sehr auf uns Testspiel gegen Brasilien vor derWeltmeister- schaft, die Südamerikaner sind für michWMTitel Favorit. I n Wien tobt ein heftiger „Taxi- Krieg“: Während manche Par- teien und Interessenvertretungen gegen den neuen Internet-An- bieter Uber Sturm laufen, zeigen sich Wienerinnen und Wiener vom günstigen Angebot des Taxi- Riesen höchst erfreut. Wie eine „Blitzumfrage“ unter Passanten von „Das Wien“ in der Innenstadt ergab, setzen die Bewohner der Bundeshauptstadt auf eine „bele- bende und erfrischende Konkur- renz“. Motto: „Möge der Bessere gewinnen“. Für etliche der Befrag- ten seienmanche der langjährigen Taxifahrer durchaus vertrauens- würdig, besonders hilfsbereit und absolut korrekt, andere wiederum würden beim Service oder der Ab- rechnung zu wünschen übrig las- sen. Was noch bemängelt wurde? Taxi-Konzessionsinhaber würden oft aus Kostengründen ausländi- sche Fahrer anheuern, die sich bei der Fahrt durch die Millionenstadt trotz Navi kaum auskennen. Bei Uber wurden vor allem die korrek- te Abrechnung, die Pünktlichkeit, die Planbarkeit und die „sauberen Fahrzeuge“ gelobt. Der Taxi-Riese, der in Wien nach eine einstweili- gen Verfügung für kurze Zeit vo- rübergehend seine Tätigkeit ein- stellen musste, wird mit diversen Klagen und Anzeigen eingedeckt, dürfte sich davon aber nicht be- eindrucken lassen. In der Wiener Taxi-Branche gärt es ohnehin seit Jahren. Insider sprechen von einer „Taxi-Flut“ und von manch- mal überzogenen Konkurrenz- Aktionen. Uber verfügt in Wien 2000 Fahrer und rund 200.000 Fahrgäste. Die Zahl wächst täg- lich. Uber ging aus einem kleinen Start-up-Unternehmen hervor. Uber ist bekanntlich keine Taxi- funkzentrale und auch kein klas- sisches Taxi-Unternehmen. In der offiziellen Stellungnahme von Uber werden nicht die bestehen- den Taxis, sondern die Fahrer pri- vater PKWs als „echte Konkurren- ten“ genannt. Im letzten Fall ging es auch um die Rückkehrpflicht an den Taxi-Stand. Kritisiert wird von der offiziellen Taxivertretung u. a., dass Uber die Fahrer nicht selbst anstellt, sondern über Miet- wagenpartner. Uber kontert, dass man selbstverständlich bemüht sei, alle bestehenden Vorschrif- ten und Gesetze einzuhalten. Der DÖF-Song „i wort auf a Taxi, oba es kummt net“ dürfte aufgrund des derzeitigen Taxi-Angebotes jedenfalls nicht stimmen. Verkehr InWien tobt ein„Taxi-Krieg“! Fotos (c) Rainer Prohaska, Bildrecht Wien, Foto Nori Grigkar; Monica Simoes

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