Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

DAS WIEN LESERBRIEFE 28 Skandale in Spitälern! Viele Seiten über Krankenhaus- Skandale finden wir seit Mona- ten täglich in unseren Zeitungen. Skandal hin, Skandal her – Gang- betten auf Stationen und der umstrittene Neubau des Kranken- hauses Nord fordern noch keine Toten. Es gibt leider Ärgeres! Ein noch größerer Skandal ist das Vertuschen einer „neuen Pest“ in den Spitälern. Man geht ins Krankenhaus und wird dort krank gemacht. Ursache: Tödliche Kran- kenhauskeime, Fachausdruck MRSA. Ausgelöst werden diese durch schlechte Hygiene im Spi- tal. Schlimm wird es, wenn man krank ist, ins Spital kommt und ein Risikofall ist. Wenn man dann mit schlechter Spitalshygiene (unge- nügende Reinigung der Geräte) konfrontiert wird… MRSA ist seit 1980 bekannt, in den Niederlanden reagierte man mit eigenen Gesetzen. In Österreich sterben laut einem EU-Bericht täglich sechs Menschen an die- sen Krankenhauskeimen. Warum forschen Pharmakonzerne nicht nach den Ursachen? Sie forschen lieber nach einträglicheren Me- dikamenten. ES wird am falschen Platz gespart. Auch beim Reini- gungspersonal. Ing. Rudolf Stebler Museumsplatz 1/5/6 1070 Wien Reizdarm- ernstes Thema In Kooperation mit Internisten un- terstütze ich Reizdarm-Patienten. Diese haben meist einen langen Leidensweg hinter sich, bis die- se Diagnose erstellt wird. Beim Reizdarm kommt es im Darm zu einer Veränderung der Darmflora und der Darmwände. Ergänzend zu den wenigen schulmedizini- schen Unterstützungsmöglichkei- ten stellt die Genusstherapie eine ideale Unterstützung dar. Bitte entnehmen Sie meiner Website nähere Infos: http://www.choco - fall.at/reizdarmsymptom.htm . Da ich im Rahmen der Therapie mit Kakao arbeite, möchte ich Sie informieren, dass im Rahmen ei- ner aktuellen Studie diese Art der Therapie besonders hervorgeho- ben wird. Auch mein erstes Buch zum Thema „Genießen, leben, lie- ben“ beschäftigt sich mit diesem wichtigen Thema. Mag. Barbara Jung, Ernährungs- beraterin, Psychologin und Energetikerin, Wien Rauchverbot Ich habe „Das Wien“ mit großem Interesse durchgesehen. Das In- terview mit Herrn Strache war für mich schockierend. Ein Raucher- gesetz, das von 96 Prozent der Be- troffenen nicht eingehalten wird, als „gut“ zu bezeichnen, ist purer Hohn. Wenn damit nicht der Tod vieler Menschen verbunden wäre, könnte man ja darüber lachen. Dann spricht Herr Strache von „Rechtssicherheit“. Diese wurde bei einem Gesetz durch ÖVP und FPÖ zerstört, als es nicht einmal drei Monate vor dem Inkrafttre- ten gekippt wurde. Wirte hatten jahrelang Zeit, sich an das geplan- te Rauchverbot anzupassen. Eine dreiste Lüge ist der Mythos von einer Petition gegen das Rauch- verbot, die 500.000 Menschen un- terschrieben hätten. Tatsächlich wurden damals Unterschriften- listen aufgelegt, ohne dass kont- rolliert wurde, wer wie oft unter- schrieben hat. Beim Rauchverbot geht es nicht um die Verteidigung der Freiheit, sondern um zehntau- sende Gesundheitsgeschädigte Jahr für Jahr. Der „Jugendschutz“ wird dank fehlender Kontrollen genauso „gut“ funktionieren, wie die anderen diesbezüglichen „Vorschriften“. Thomas Schandl Hietzinger Kai 201 1130 Wien Echo-Preis Der Echopreis ist jetzt ohnehin Geschichte! Aber: Die Echoverlei- hung an die Preisträger Kollegha und Farid Bang erlaubt zunächst einen erschreckenden Blick in die Seele der Fans, sind doch vorrangig die Verkaufszahlen des Albums für solche Nominierun- gen entscheidend. Aufgrund der Erfahrungen vor einigen Jahren hätten die 550 Jurymitglieder, der Beirat als Korrektiv, Veranstalter und Sender mehr Feingefühl wal- ten lassenmüssen. Wenn die Not leidende Musikbranche Rapper mit antisemitischen Texten feiern muss, hört sich der Spaß auf. Wer- den die Rapper angezeigt? Ernst Pitlik Meissnergasse 4-6/3/7 1220 Wien Steuergeld für Atib Wie lange darf die rot-grüne Poli- tik noch Atib mit dem Steuergeld der „ungläubigen“ österreichi- schen Steuerzahler in Wien finan- zieren? Da läuft die Vorbereitung der Islamisierung – in der Hoff- nung auf die Wählerstimmen der Islam-Anhänger. Will die Mehrzahl der gutgläubigen Steuerzahler, dass durch die Hintertür der Is- lamismus in dieser Stadt Einzug hält? Vielleicht sogar die Scharia? J. E., Wien Auf den Punkt gebracht! Großartig, interessant und unter- haltsam! Das ist dieses tolle Gra- tis-Monatsblatt „Das Wien“! Hier lese ich Geschichten, die oft nur in dieser Zeitung zu finden sind. Für mich bedeutet „Das Wien“ eine tolle Ergänzung zu meiner Tages- zeitung und einerWochenzeitung oder zu den schnelllebigen elekt- ronischen Medien. Die Redaktion von „Das Wien“ bringt es einfach auf den Punkt. Man merkt, dass es sich um ein unabhängiges Blatt handelt, dass furchtlos jedes ak- tuelle Thema aufgreift. Mit Hinter- grundgeschichten oder Kommen- taren und Meldungen aus den verschiedensten Bezirken. Mich freut es, dass der von mir hoch ge- schätzte Herr Dompfarrer Toni Fa- ber in „Das Wien“ seine Meinung kundtut, aber auch die ehemali- gen Dancingstars Edi Finger jun. und Gerald Pichowetz. Lifestyle ist auch ein Thema. Und Interviews, die die Meinung der entsprechen- den Persönlichkeit ausführlich zum Ausdruck bringen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Ausgabe – liebe Redaktion, macht weiter so! P. P., Wien Uber über alles? Das Absurdeste an dieser Causa war folgende Zeitungs- „Head- line“: „Wien: Taxler fahren über Uber drüber!“. Die Wahrheit ist, dass Uber bis jetzt über die „nor- malen“ Taxis drübergefahren ist – und das wahrscheinlich mit politi- scher Protektion, wie das in Wien eben üblich erscheint. Nicht un- ähnlich ist die Situation zwischen Wohnungsvermietern, die in ei- nem Freiraum von Steuern und Ortstaxen und feuerpolizeilichen Auflagen mit Hilfe von „aibnb“ via Internet unfaire Konkurrenz zu Pensionen und Hotels betreiben, ganz ohne Rechnungsbeleg. Und die „Steuersklaven“ zahlen und halten sich brav an alle „Vurschrif- ten“. J. Edmaier, Wien Senden Sie uns Ihre Leserbriefe zu aktuellen Themen unter Angabe Ihres Namen und Ihrer Adresse an: office@das-wien.at Die Redaktion behält sich das Recht vor, Leserbriefe zu kürzen. Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Schreiber/der Schreiberin. Beschimpfungen und anonyme Texte werden nicht veröffentlicht.

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