Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

DAS WIEN AKTUELL 20 D as Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Hol- ding, zeigt bis 25. November 2018 im Extrazimmer des Museums Dorotheergasse die neue Ausstel- lung„Teddy Kollek Geburtshelfer des Jüdischen MuseumsWien Auf Einladung des Wiener Bür- germeisters Helmut Zilk eröffnete Teddy Kollek am 18. November 1993 das Jüdisches MuseumWien. Damit hatte Wien einen Ort erhal- ten, an dem ein Bewusstsein für die österreichisch-jüdische Ge- schichte und Gegenwart Kultur und Religion und Geschichte ge- schaffen wird und in historischer wie aktueller Perspektive vermit- telt wird. Jüdisches MuseumWien Dorotheergasse 11 1010 Wien D as Kunst Haus Wien, ein Mu- seum der Wien Holding, prä- sentiert ab 12. April die Werke von Jochen Lempert. Dieser legt seit den frühen 1990er Jahren ein stetig wachsendes Oeuvre an Na- tur- und Tierfotografien vor, das er in Ausstellungen und Büchern immer wieder reorganisiert und erweitert. Lemperts Bilder erzählen von den Erscheinungsformen lebender Systeme aus naturwissenschaft- licher Sicht. Seine an der Schwel- le zur Wissenschaftsfotografie operierenden Fotografien von menschlichen, tierischen, pflanz- lichen und mikroorganischen Le- bensformen entfalten zugleich eine poetische Tiefe, die seinem Selbstverständnis als bildender Künstler geschuldet ist. Somit er- zählt das Werk zugleich von einer großen Unabhängigkeit: Es ist zwar einer Art des „forschenden Sehens“ geschuldet, ohne aber, dass es zwingend einer höheren Ordnung unterworfen werden muss, mit der sich „Ergebnisse“ abbilden. Die Freude daran – oder das Wissen, dass dies möglich ist – unterschiedliche Kontexte der Wahrnehmung zu öffnen, ist ein- fach zu groß. Für die Ausstellung im Kunst Haus Wien wird Jochen Lempert Vitri- nen bespielen. Als Instrument der Wissensvermittlung hinterfragt er mit diesem spezifischen Display in unterschiedlichen Kapiteln spe- zifische Vorstellungen von Natur und Natur im Zusammenspiel mit Architektur. Kunst Haus Wien Untere Weißgerberstraße 13 1030 Wien www.kunsthauswien.com D er erste Schritt Richtung ge- planter Steuerentlastung wurde durch den Regierungsbe- schluss über die Einführung eines Familienbonus mit Wirksamkeit ab 2019 gesetzt. Dieser sieht eine Steuerentlastung von € 1.500,00 je Kind und Jahr bis zum 18. Geburtstag des Kindes vor, danach beträgt dieser Bonus € 500,00 pro Kind und Jahr, sofern für über 18-Jährige noch Famili- enbeihilfe bezogen wird. Voraus- setzung dafür ist ein inländischer Wohnsitz. Dabei handelt es sich um eine ech- te Steuergutschrift im Gegensatz zu dem jetzt geltenden Kinder- freibetrag bzw. den absetzbaren Kinderbetreuungs-kosten, die sich lediglich auf die Steuerbemes- sungsgrundlage aus-wirken. Dieser Bonus kann entweder über die Arbeitnehmerveranlagung/ Einkommensteuererklärung ein- mal jährlich beantragt oder mo- natlich im Rahmen der Lohnver- rechnung auf Antrag durch den Dienstgeber berücksichtigt wer- den. Bei (Ehe)Partnern soll eine flexi- ble Aufteilung möglich sein, was natürlich Sinn macht, wenn unter- schiedliche Einkommens-höhen von den Partnern erzielt werden. Bei gering verdienenden Alleinver- dienerInnen/Alleiner-zieherInnen, bei denen sich diese Steuergut- schrift nicht auswirkt, da diese auf- grund des geringen Einkommens gar keine Lohnsteuer bezahlen, soll der jährliche Absetzbetrag um € 250,00 je Kind erhöht werden. Im Falle von Unterhaltsver-pflich- tungen soll der Bonus im Verhält- nis 50:50 aufgeteilt werden, vor- ausgesetzt, dass auch tatsächlich Unterhaltszahlungen erfolgen. Änderungen bzw. Adaptierungen bleiben noch abzuwarten. In wei- terer Folge soll es dazu auch einen Rechner auf der homepage des Ministeriums geben. Familienbonus Plus ab 2019 Tipps vom Steuerprofi! Steuerberater Mag. PeterWeitzel peter@weitzel-steuerberatung.at Fotos:Helga Rader, ©Wiener Linien Göttliche Energie Anstöße Von Dompfarrer Toni Faber Gläubige Menschen wissen auch ohne naturwissenschaftliche Beweise: Beten hilft! GlaubenSiedenLiebesschwüren Ih- res Partners erst nach wissenschaft- licher Beweisführung? Überprüfen Sie sämtliche Gefahrpotenziale be- vor Sie ein Fahrzeug besteigen? In unserem Leben müssen wir viel- fach die Spur des Vertrauens wäh- len. Daher ist es auch eine gute Tra- dition, am Tagesbeginn, vor einer Mahlzeit oder einer besonderen Unternehmung den Segen Gottes zu erbitten. Dadurch wird nicht automatisch alles anders, doch die Haltung offenherziger Dankbarkeit steht uns gut an. Bitte und Danke zu sagen lehren wir zu Recht nicht nur unseren Kindern als Basics des menschlichen Umgangs. Den kirchlichen Segen bei der Er- öffnung eines neugestalteten Un- ternehmens zu erbitten ist für mich in den letzten 20 Jahren ein ge- fragter und bedankter Teil meines Wirkens als Dompfarrer geworden. Rund hundert Mal pro Jahr werde ich eingeladen, Lokale, Restaurants, Hotels, Geschäfte, Unternehmen, Anwaltskanzleien, Agenturen, Kunstprojekte, Flugzeuge, Schiffe, Autos, Würstelbuden oder Firmen- logos zu segnen. Unddas Krankenhaus Nordhätte es in der Tat günstiger haben können: Segen statt Energetik! Armin Wolf hatte ganz richtig getwittert, dass Toni Faber gerne dazu bereit ge- wesen wäre. Leider ist die Anfrage ausgeblieben. Die Segnung der Gy- näkologie am SMZO vor wenigen Wochen hingegen wurde überaus herzlich bedankt. Der kirchliche Zuspruch und die demütige Bitte an Gott stützen sich auf die biblische Erfahrung: Ihr sollt Segen empfangen, denn ein Segen sollt ihr sein. Segen empfangen, also Gutes von Gott zugesagt bekommen, erleich- tert das Vertrauen in das Leben. Und dann wird leichter, wozu wir berufen sind: Ein Segen sollt ihr sein! Jüdisches MuseumWien zeigt „Teddy Kollek. DerWiener Bürgermeister von Jerusalem“ Kunst HausWien: Neue Ausstellung„Jochen Lempert“ (c) David Rubinger, YEDIOTH AHARONOT (c) Jochen Lempert

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