Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

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DAS WIEN AKTUELL 22 I m vergangenen Jahr hat Nie- derösterreich das„Mobilitätspa- ket 2018 bis 2022“ verabschiedet. Es sieht Investitionen von über 3,3 Milliarden Euro im Gesamt- zeitraum vor. Teil davon ist eine Untersuchung zum U-Bahn-Aus- bau nach Niederösterreich. Die Verlängerung sämtlicher U-Bah- nen ins Wiener Umland soll ge- prüft werden, speziell imHinblick auf die Bevölkerungsentwick- lung, mögliche Trassenverläufe und Stationen sowie verschiede- ne Kostenvarianten. Wien wächst „Wir müssen der Bevölkerungs- entwicklung Rechnung tragen und hier wissen wir, dass der Großraum Wien bis 2030 um 400.000 Menschen anwachsen wird“, informiert der niederös- terreichische Verkehrslandesrat Karl Wilfing. Mit der U-Bahn Ver- längerung soll in Zukunft, wie in anderen Großstädten der Welt, über Ländergrenzen hinaus der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Die Verlängerung der U4 von Hütteldorf Richtung Purkers- dorf wäre technisch machbar undwürde relativ geringe Kosten verursachen. U-BahnAusbau nachNiederösterreich? In einem Arbeitsgespräch mit Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP), Purkersdorfs Bürgermeister Karl Schlögl (SPÖ), NÖ-Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) und dem Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka wurde die Verlängerung der U-Bahn ins Wiener Umland diskutiert. GewinnenSie mitDASWIEN imApril einen Traumaufenthalt auf den Malediven! Nähere Infos aufwww.das-wien.at ! Was macht denn HPD? Im Zeitraffer Von Harald Raffer Ja, was wurde eigentlich aus dem stets so gewichtig erscheinen- den SP-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil? Nach der geschlagenen Wahl und der neu- en Regierung tritt der gebürtige Steirer bundesweit nicht mehr in Erscheinung. Er hat zum richtigen Zeitpunkt den „Absprung“ ge- schafft – zurück ins Burgenland, wo der Ex-Landespolizeichef als Landesrat für Kultur, Infrastruktur und Finanzen in der blau-roten RegierungNiessl werkt. Und er gilt dort bereits als möglicher Niessl- Nachfolger. Als Verteidigungsminister sorgte er für ein höheres Heeresbudget. Das war aber nach dem Grenzde- bakel mit tausenden Flüchtlingen nicht sonderlich schwer. Sonst wurde der Name„Doskozil“ bei öf- fentlichen Diskussionen vom po- litischen Gegner benützt, um im Intensivwahlkampf einen mögli- chen Keil in die SP-Spitze mit dem damaligen Kanzler zu treiben. Für Kopfschütteln sorgt noch heute eine ebenfalls imWahlkampf auf- getauchte Biografie des Politikers – mit einer vorzüglichen Beschrei- bung des Volksvertreters. Natür- lich alles Zufall. Warum aber, bitte schön, muss jemand nach einer relativ kurzen Zeit als Ressortchef schon eine Vita seines „erfolgrei- chen“ Lebens veröffentlichen? War es eine „Kampfansage“ an den eigenen Parteichef?, wie eine Zeitung mutmaßte. Schließlich wurde Herr Doskozil auf knapp 200 Seiten auch als„idealer Partei- chef“ bezeichnet. Das nennt man „nicht sonderlich loyal“. Immerhin kann man in diesem Buch, das wohl nicht zum Bestseller gewor- den ist, nachlesen: „Er neigt nicht zur Eitelkeit…“ Jemand, der so ein „freundliches“ Buch über sich selbst bestellt, neigt natürlich zur absoluten Be- scheidenheit. Wie auch immer – Christian Kern dürfte HPD wohl kaumnachweinen. UnddieAnzei- ge gegen Airbus? Was kam bisher heraus? Ein guter PR-Gag? Als Hietzinger Bezirks- vorsteherin freue ich mich sehr, dass nun die richtigen Weichen ge- stellt werden und somit Bewegung in die U4- Verlängerung kommt. Die U4-Verlängerung über die Stadtgrenze hinaus in Kombination mit „Park-and-Ride“- Anlagen wäre für die Bevölkerung und ins- besondere die Pendler eine Alternative zum Individualverkehr und die Westeinfahrt würde entlastet werden. Bezirksvorsteherin Silke Kobald:

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