Das Wien - E-Book der aktuellen Ausgabe

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WIEN AKTUELL 4 Foto: stadtwienmarketing IMPRESSUM Herausgeber/Verleger/Inhaber: Heinz Knapp , h.knapp@das-wien.at Redaktion : Mag. Dr. Harald Raffer, h.raffer@das-wien.at Grafik: Friedrich Knapp, Daniel Knapp, daniel.knapp@das-wien.at Anzeigenleitung: Heinz Knapp, h.knapp@das-wien.at Kooperationen: DI Franz Kaiser, Kaiser Communications e.U. franz.kaiser@kaisercommunications.at Redaktion: redaktion@das-wien.at Leserbriefe: office@das-wien.at Gewinnspieladresse: marketing@das-wien.at Vertrieb: Österreichische Post AG, Haidingergasse 1, 1030 Wien Verlagsadresse/Rechnungswesen: Die Agentur Unabhängige Monatszeitung, Heinz Knapp Chorturmblick 1, 9061 Klagenfurt, h.knapp@das-wien.at www.das-wien.at Offenlegung gem. § 25 MedienG: Online unter www.das-wien.at Bei Anzeigen, PR-Artikeln und namentlich gekennzeichneten Berichten liegt die inhaltliche Verantwor- tung beim Auftraggeber. Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen! Das Duell umWien… „E iner wird gewinnen“ – so hieß eine spannen- de TV-Quizsendung mit dem unvergesslichen Quiz- master Hans-Joachim Kulen- kampff, an die sich ältere Leser noch erinnern dürften. Dieses Motto gilt für die Nachfolge von SP-Langzeitbürgermeister Michael Häupl. Der Kampf um den Bürgermeistersessel in der Bundeshauptstadt hat längst begonnen. In den Ring stei- gen zwei rote Herausforderer, die beide als Erben des erfolg- reichen Stadtchefs in Frage kommen: Der geschäftsführen- de Bundes-Klubchef Andreas Schieder und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Demokratisches Prinzip Beide Kandidaten können auf Unterstützer in ihrer Partei ver- weisen. Michael Häupl, ein er- fahrener Polit-Stratege, warnt vor einer öffentlichen Ausein- andersetzung oder einem mög- lichen Schaukampf, bei dem letztlich alle Beteiligten beschä- digt zurückbleiben würden. Ob das Wirkung zeigt – Schieder und Ludwig treten freundlich auf und beschwören das de- mokratische Prinzip – mögen die Delegierten im Jänner ent- scheiden. Mittlerweile wird hin- ter dem Vorhang freilich kräftig für den einen oder anderen die Werbetrommel gerührt. Die Rede ist von „rechten“ oder „lin- ken“ Flügeln. Ganz ausschließen kann man einen weiteren Kan- didaten oder eine Kandidatin nicht. Es ist jedenfalls eine echte Wien-Premiere und keine Wie- derholung, wie wir es von ORF- Sendungen im Hauptabend- rogramm leider schon gewöhnt sind. Oder von manchen Print- „Unser Teamwünscht ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2018!“ EDITORIAL medien, in denen Journalisten größer abgebildet werden als ihre mehr oder weniger promi- nenten Interviepartner. Bleiben wir beim Rathaus: Hier hat die grüne Vizebürgermeis- terin Maria Vassilakou gerade noch ihren Kopf aus der enger werdenden Schlinge ziehen können. Sie bleibt vorerst im Amt – bis die grünen Probleme „geregelt“ sind. Und das kann natürlich dauern. Vassilakou beeindruckte vor ihren grünen Mitstreitern mit einer unge- wöhnlich scharfen Selbstkri- tik, die sogar jenen, die sie per Handstreich absetzen wollten, vorerst den Wind aus den Se- geln genommen hat. Und der Wiener VP-Chef Gernot Blümel? Er wird bei der schwarz/blauen Koalition schon für „höhere Wei- hen“ gehandelt. Warum? Die Wiener Schwarzen (oder Türki- sen) geben schon wieder die Bundeshauptstadt auf? Lobbezeichnungen Apropos Koalition – im Gegen- satz zu Deutschland dürfte in der rot-weiß-roten Alpenrepu- blik doch ziemlich sicher die Variante Kurz/Strache kommen. Das beweisen gegenseitige Lobbezeichnungen der letz- ten Tage. Aber fix ist nichts. Die Geister scheiden sich noch an einigen Punkten – etwa beim Kammerwesen, wo den Blau- en die Pflichtmitgliedschaft ins Auge sticht. Zweifellos leisten etwa Wirtschaftskammer und AK durchaus Positives (Bera- tungen, Rechtsbeistand, Kon- sumentenschutz ect.). Seit der „Rechberger“-Affäre (Jörg Hai- der hielt 1994 ein Taferl über die satten Bezüge des damali- gen steirischen AK-Präsidenten in die TV-Kamera) gelten Wirt- schafts- und Arbeiterkammer als Privilegien-Paradiese. Hier kann man entgegenwirken – und Gehälter, Bezüge und Auf- wandsentschädigungen der jeweiligen Funktionäre rasch offen legen. Heinz Knapp, Herausgeber

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