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Vizebürgermeister Dominik Nepp (FP)
© F12PR

Interview

„Wir brauchen in Wien einen eigenen Sicherheits-Stadtrat“

Vizebürgermeister Dominik Nepp (FP) setzt sich für eine strengere Badeordnung ein. Kritik an „unnötiger Neuverschuldung“ und am KH Nord.

Das Wien: Das Neuwahl-Gerücht hat in Wien wieder Hochsaison. Was halten Sie davon?
Nepp: Gerüchte rund um eine vorgezogene Wahl gibt es laufend – damit macht sich Rot/Grün allerdings nicht besonders beliebt. Die Wienerinnen und Wiener wollen nicht permanent hören, was sich nach einer Wahl ändern wird – die Stadtregierung könnte es bekanntermaßen auch jetzt machen. Fakt ist allerdings, dass wir Freiheitlichen bereit sind eine Wahl zu schlagen und politische Verantwortung für Wien zu übernehmen – wann auch immer diese Wahl stattfinden wird.

Das Wien: Wie beurteilen Sie Häupl-Nachfolger Ludwig und das neue „rote“ Team?
Nepp: Michael Ludwig hat während seiner kurzen Amtszeit als Bürgermeister bereits bewiesen, dass das Wort neu(!) absolut keine Bedeutung hat. Die SPÖ führt ihr altbewährtes rotes System in jener Tradition weiter, die Michael Häupl etabliert hat. Mit der Neubesetzung der frei gewordenen Stadtrat-Posten hat Bürgermeister Ludwig dafür gesorgt, dass Kenner oder ehemalige Günstlinge des SPÖ-Systems die Ämter übernehmen. Zwar betonte der neue Bürgermeister bei seinem Amtsantritt den Kontakt zu allen Parteien zu pflegen und gemeinsam im Sinne der Wienerinnen und Wiener Politik gestalten zu wollen – von diesem Versprechen ist allerdings nichts zu erkennen.

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