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Gerald Pichowetz
© Adrian Batty

Kultur

Vorhang auf
Von Gerald Pichowetz

Jetzt beginnt es!

Wenn Sie an einen Vorhang denken, fällt Ihnen sicher zunächst Ihr Wohn- oder Schlafzimmer ein. Der Vorhang – ein Stück Stoff, mit dem man sich gegen den Rest der Welt abschottet und zudringliche Blicke verhindert. Ein Stück Stoff, mit dem man seine intime Privatsphäre schützen kann. Ein Stück Stoff, der manchmal als teure Zierde unsere neugierigen Blicke nach „draußen“ verschönert. Aber im Theaterleben kommt man ohne den berühmten „Vorhang“ gar nicht aus. Im Theater-Alltag bedeutet der Vorhang die klare Trennung zwischen Bühne und Publikum. Und dieser Begriff hat sogar eine lange Geschichte, die weit bis in die Antike zurückreicht – bis ins alte Rom. Wem die beiden Wörter „Eiserner Vorhang“ einfallen, denkt möglicherweise zunächst an die Zeit des Kalten Krieges in Europa. Dabei gilt diese Bezeichnung ebenfalls für das Theater, nämlich für eine ordentliche Brandschutzvorrichtung vor dem Hauptvorhang. Meist ist diese Sicherheitsvorrichtung speziell bemalt.

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